Ratgeber Hundefutter

Ausschlussdiät beim Hund: Endlich wieder wohlfühlen!

Wenn Ihr geliebter Vierbeiner plötzlich unter juckender Haut, Verdauungsproblemen oder anderen Beschwerden leidet, die einfach nicht verschwinden wollen, könnte eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit der Übeltäter sein. Die gute Nachricht? Eine professionell durchgeführte Ausschlussdiät kann Licht ins Dunkel bringen und Ihrem Hund helfen, sich wieder pudelwohl zu fühlen. Tauchen Sie ein in die Welt der gezielten Ernährung und entdecken Sie, wie Sie Ihrem besten Freund Erleichterung verschaffen können.

Infografik zur Durchführung einer Ausschlussdiät beim Hund: Schritte von Vorbereitung über Eliminationsphase bis zur Provokation und Identifikation von Allergenen.
So funktioniert's: Eine Ausschlussdiät kann Ihrem Hund helfen, Allergene zu identifizieren und endlich wieder beschwerdefrei zu leben.

Was ist eine Ausschlussdiät und wann ist sie sinnvoll?

Eine Ausschlussdiät, auch Eliminationsdiät genannt, ist der Goldstandard, um Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten bei Hunden zu diagnostizieren. Anders als ein Bluttest, der oft zu ungenau ist, beobachtet man bei dieser Diät die Reaktion des Körpers direkt auf bestimmte Futterbestandteile. Sie ist sinnvoll, wenn Ihr Hund unter chronischen Beschwerden leidet, die sich nicht anders erklären lassen. Dazu gehören typischerweise:

  • Hautprobleme: Juckreiz, Rötungen, Hot Spots, Haarausfall, Ohrenentzündungen
  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen
  • Allgemeine Symptome: Lethargie, unerklärlicher Gewichtsverlust, Verhaltensänderungen

Ziel ist es, alle potenziellen Allergene aus dem Speiseplan zu eliminieren und dann schrittweise neue Zutaten einzuführen, um den Auslöser der Beschwerden zu identifizieren.

Der richtige Start: Planung und Vorbereitung

Eine Ausschlussdiät erfordert Konsequenz und Geduld. Bevor Sie starten, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Tierarzt. Er kann andere Erkrankungen ausschließen und Sie bei der Auswahl des passenden Futters unterstützen. Im Prinzip gibt es zwei Ansätze:

  1. Monoprotein- & Monokohlenhydrat-Diät: Hierbei wird ein Futter gewählt, das nur eine bisher unbekannte Proteinquelle (z.B. Pferd, Känguru, Ziege) und eine unbekannte Kohlenhydratquelle (z.B. Süßkartoffel, Maniok) enthält. Ideal ist es, wenn diese Komponenten noch nie im Leben Ihres Hundes auf dem Speiseplan standen.
  2. Hydrolysiertes Futter: Proteine in diesem Spezialfutter sind so weit aufgespalten, dass das Immunsystem des Hundes sie nicht mehr als Allergene erkennt. Dies ist oft eine gute Option für Hunde mit sehr starken oder multiplen Allergien.

Egal, welche Variante Sie wählen: Es ist von größter Wichtigkeit, dass Ihr Hund mindestens 8-12 Wochen lang ausschließlich dieses eine Futter erhält – und zwar absolut nichts anderes! Keine Leckerlis, keine Kauartikel, keine Tischreste, keine Zahnpasta mit Geschmacksstoffen.

Die strikte Eliminationsphase: 8-12 Wochen Disziplin

In dieser Phase ist absolute Konsequenz gefragt. Jeder noch so kleine

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