Ratgeber Hundefutter

6 Lebensmittel, die jeder Hundehalter kennen sollte!

Als verantwortungsbewusster Hundehalter möchten Sie natürlich nur das Beste für Ihren treuen Begleiter. Das gilt besonders, wenn es um die Ernährung geht. Doch welche menschlichen Lebensmittel dürfen unsere Vierbeiner eigentlich bedenkenlos fressen und welche tun ihnen sogar richtig gut? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen!

Infografik: Sechs gesunde Lebensmittel für Hunde wie Kürbis, Joghurt, Karotten, Süßkartoffeln, Äpfel und Fisch, liebevoll arrangiert
Diese sechs Lebensmittel sind eine tolle Ergänzung für den Speiseplan Ihres Hundes – natürlich in Maßen und als gesunde Snacks.

Wir bei Pfotenmahl wissen, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes ist. Neben hochwertigem Hundefutter können bestimmte menschliche Lebensmittel eine hervorragende Ergänzung sein – als gesunder Snack, zur Unterstützung der Verdauung oder einfach, um dem Speiseplan etwas Abwechslung zu verleihen. Es ist jedoch essenziell, die richtigen Lebensmittel zu wählen und die Fütterung in Maßen zu halten.

1. Kürbis: Der Verdauungshelfer

Kürbis ist ein wahres Superfood für Hunde und gilt als Geheimtipp bei Verdauungsproblemen. Der hohe Ballaststoffgehalt, insbesondere von Pektin, kann sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung helfen, den Darm zu regulieren. Achten Sie darauf, reine Kürbispüree ohne Gewürze, Zucker oder andere Zusätze zu füttern. Gekochter und zerstampfter Kürbis oder auch roher Zierkürbis sind besonders gut geeignet. Starten Sie mit kleinen Mengen, um die Reaktion Ihres Hundes zu beobachten.

2. Joghurt: Probiotika für den Darm

Naturjoghurt, ohne Zucker oder künstliche Süßstoffe, ist eine ausgezeichnete Quelle für Probiotika. Diese guten Bakterien unterstützen eine gesunde Darmflora und können das Immunsystem Ihres Hundes stärken. Achten Sie darauf, laktosefreien Joghurt zu wählen, falls Ihr Hund empfindlich auf Laktose reagiert. Ein Löffel Joghurt als Topping zum Futter oder als kleiner Snack zwischendurch kann wahre Wunder wirken, besonders nach einer Antibiotikabehandlung.

3. Karotten: Knackiger Knabberspaß und Vitamin-Booster

Karotten sind nicht nur ein kalorienarmer und knackiger Snack, sondern auch reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Dieses Vitamin ist essenziell für die Sehkraft, das Immunsystem und eine gesunde Haut. Rohe Karotten können zudem helfen, die Zähne zu reinigen und das Zahnfleisch zu massieren. Für Welpen oder ältere Hunde können gekochte und pürierte Karotten leichter verdaulich sein.

4. Süßkartoffeln: Energie und Ballaststoffe

Süßkartoffeln sind eine hervorragende Quelle für komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe sowie die Vitamine A, C und B6. Anders als normale Kartoffeln dürfen Süßkartoffeln nicht roh gefüttert werden – sie sind erst nach dem Kochen bekömmlich. Gedämpft, gekocht oder gebacken und ohne jegliche Gewürze sind sie eine nährstoffreiche Beilage oder ein gesunder Snack, der langanhaltende Energie liefert.

5. Grüner Apfel: Vitaminreich und zahnfreundlich

Äpfel, insbesondere grüne Sorten, sind reich an Vitamin A und C sowie an Ballaststoffen. Entfernen Sie immer das Kerngehäuse und die Samen, da diese Zyanid enthalten können, eine für Hunde schädliche Substanz. Kleine Apfelstücke sind ein erfrischender Snack, der zudem zur Zahnreinigung beitragen kann. Die enthaltenen Antioxidantien unterstützen darüber hinaus die Zellgesundheit Ihres Vierbeiners.

6. Fisch: Omega-3 für glänzendes Fell und gesunde Gelenke

Fische wie Lachs, Makrele oder Sardinen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Sie sind hervorragend für die Haut- und Fellgesundheit, unterstützen die Gelenke und können sogar die Gehirnfunktion verbessern. Achten Sie darauf, nur gekochten, grätenfreien Fisch ohne Gewürze zu füttern. Fischöl kann auch eine gute Ergänzung sein, sprechen Sie dies jedoch am besten mit Ihrem Tierarzt ab.

Wichtiger Hinweis: Beginnen Sie immer mit kleinen Mengen, wenn Sie Ihrem Hund ein neues Lebensmittel vorstellen. Beobachten Sie, wie Ihr Hund darauf reagiert. Bei Bedenken oder Fragen zur Ernährung Ihres Hundes sollten Sie stets Ihren Tierarzt konsultieren. Achten Sie außerdem darauf, dass diese Lebensmittel nur als Ergänzung und niemals als Ersatz für ein ausgewogenes Hundefutter dienen.

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