Ratgeber Hundefutter

Hundefutter im Sommer: So bleibt dein Hund fit & gesund!

Die Sonne strahlt, die Temperaturen steigen – was für uns Menschen oft pure Freude bedeutet, kann für unsere Vierbeiner eine Herausforderung sein. Gerade bei der Ernährung gibt es im Sommer einiges zu beachten, damit dein Hund auch in der warmen Jahreszeit vital und wohlauf bleibt. Wir zeigen dir, wie du das Futter optimal anpasst und worauf du unbedingt achten solltest.

Fröhlicher Cartoon-Hund sitzt neben einem Napf mit frischem Futter und einem Wassernapf an einem sonnigen Sommertag.
So bleibt dein Vierbeiner auch bei heißen Temperaturen fit und hydriert.

Warum die Fütterung im Sommer anders sein kann

Im Sommer verändert sich der Stoffwechsel deines Hundes. Er braucht möglicherweise weniger Energie, da er bei Hitze weniger aktiv ist und sein Körper weniger Wärme produzieren muss, um sich warmzuhalten. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Flüssigkeit enorm an. Eine zu schwere oder üppige Mahlzeit kann bei hohen Temperaturen zusätzlich belasten und die Verdauung erschweren. Es geht darum, den Körper deines Hundes nicht unnötig zu fordern und ihm zu helfen, mit der Hitze besser klarzukommen.

Hydration ist das A und O: Genug Wasser anbieten

Das Wichtigste im Sommer ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Hunde können schnell dehydrieren, besonders wenn sie viel spielen oder sich im Freien aufhalten. Achte darauf, dass immer frisches, sauberes Wasser zur Verfügung steht. Hier ein paar Tipps:

  • Mehrere Wassernäpfe: Platziere Trinkgelegenheiten an verschiedenen Orten im Haus und im Garten, damit dein Hund immer Zugang hat.
  • Unterwegs: Nimm bei Spaziergängen und Ausflügen immer ausreichend Wasser für deinen Hund mit. Faltbare Näpfe sind hierfür ideal.
  • Feuchtfutter: Nassfutter oder leicht angefeuchtetes Trockenfutter kann zusätzlich zur Flüssigkeitsaufnahme beitragen.
  • Wassermelone & Co.: Kleine Mengen wasserreicher Früchte oder Gemüse (z.B. Gurke, Wassermelone ohne Kerne) können als erfrischender Snack dienen – aber immer in Maßen und als Ergänzung, nicht als Hauptmahlzeit.

Angepasste Futterrationen und Mahlzeitenzeiten

Gerade an sehr heißen Tagen ist es ratsam, die Futtermenge leicht zu reduzieren, besonders wenn dein Hund weniger aktiv ist. Beobachte das Gewicht und den Energielevel deines Vierbeiners. Teile die Tagesration auf mehrere kleinere Mahlzeiten auf, um den Verdauungstrakt nicht zu überlasten. Ideal sind Fütterungszeiten in den kühleren Stunden des Tages, also am frühen Morgen und späten Abend. Vermeide es, deinen Hund in der größten Mittagshitze zu füttern oder ihn direkt nach dem Fressen zu anstrengender Aktivität zu animieren.

Erfrischende Snacks und Futterideen für heiße Tage

Um deinem Hund eine willkommene Abkühlung zu verschaffen, gibt es einige kreative Futterideen, die du ausprobieren kannst:

  • Eiswürfel im Wasser: Einige Eiswürfel im Trinknapf halten das Wasser länger kühl und animieren zum Trinken.
  • Selbstgemachtes Hundeeis: Püriere ungesüßten Naturjoghurt oder eine verdünnte Fleischbrühe mit etwas Obst oder Gemüse, fülle es in eine Eiswürfelform und friere es ein. Ein toller Kauspaß und eine gesunde Abkühlung!
  • Kühle Snacks: Eine aufgeschnittene Gurke oder ein paar Blätter Eisbergsalat können ebenfalls für eine willkommene Erfrischung sorgen.

Lagerung von Hundefutter bei Hitze

Hohe Temperaturen können die Haltbarkeit von Hundefutter erheblich beeinflussen. Trockenfutter sollte immer kühl und trocken gelagert werden, um die Bildung von Schimmel und den Verlust von Nährstoffen zu vermeiden. Angebrochenes Nassfutter gehört sofort in den Kühlschrank und sollte innerhalb von 24-48 Stunden verbraucht werden. Achte darauf, dass keine Futtermittel unnötig lange im warmen Napf stehen bleiben, da sie schnell verderben und Keime anziehen können. Lieber kleinere Portionen geben und den Napf regelmäßig reinigen.

Anzeichen für Hitzestress und Dehydration erkennen

Es ist wichtig, die Anzeichen von Hitzestress bei deinem Hund zu kennen, um schnell reagieren zu können. Dazu gehören starkes Hecheln, glasige Augen, lethargisches Verhalten, dunkles Zahnfleisch oder trockene Nasenschleimhäute. Im schlimmsten Fall kann es zu Erbrechen oder Durchfall kommen. Solltest du solche Symptome bemerken, suche umgehend Schatten auf, biete kühles Wasser an und kontaktiere gegebenenfalls deinen Tierarzt. Vorbeugung ist hier der beste Schutz.

Hochwertiges Futter direkt entdecken

Setze um, was du gerade gelesen hast: Wähle ein passendes, sorgfältig zusammengestelltes Futter für deinen Hund.

Gesundes Hundefutter entdecken